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Digital... die IHK und die Stadt Ulm haben begriffen... in Neu-Ulm ?

13. November 2017

Lesen SIE bitte die SWP..

Digitalisierung auch im Mittelstand

Bildungsevent Die besten Absolventen im hiesigen Bezirk hat die Industrie- und Handelskammer in der Donauhalle ausgezeichnet. Die Veranstaltung stand im Zeichen von Wirtschaft 4. 0. Von Lisa Maria Sporrer


Ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Internet der Dinge: Alle Begriffe stehen für den digitalen Wandel der Wirtschaft. Aber um das volle Potenzial von Industrie 4.0 zu nutzen, müssen die Fachkräfte von morgen fit gemacht werden für die Anforderungen der Zukunft. „Das ist eine Herausforderung und wird uns nur gelingen, wenn uns ein Upgrading von Berufen gelingt“, sagte Peter Kulitz, Präsident der Industrie- und Handelskammer, am Freitagabend auf der IHK-Auszeichnungsfeier für Auszubildende.


„Tragendes Fundament“


Einmal im Jahr stehen bei dem großen IHK-Bildungsevent „Best of...“ die herausragenden Leistungen der Absolventen im Mittelpunkt, die auf der Bühne in der Donauhalle feierlich einen Preis oder eine Belobigung erhalten. In dem Event-Format stand in diesem Jahr das Rahmenprogramm im Zeichen der Digitalisierung.


Unter einem Hashtag sollten die mehr als 1200 geladenen Gäste ihre besten Erinnerungen auf Instagram teilen und der iPad-Magier Christoph Wilke verkörperte die neue Generation der Performer als digitaler Entertainer.


Kulitz sprach nicht nur von der Bedeutung der dualen Ausbildung und der beruflichen Bildung „als tragendes Fundament für die Prosperität unserer Region“, sondern auch von mehreren Initiativen der IHK-Ulm, die als Plattformen dienen sollen, um die Digitalisierung auch in den Mittelstand zu tragen.


„Ein Beispiel etwa ist die ‚Lernfabrik 4.0‘“, sagte Kulitz in Bezug auf das Förderprojekt an der Gewerblichen Schule Ehingen, bei dem Fachwissen zur Herstellung und Bearbeitung von Werkstücken im Rahmen einer digitalisierten und automatisierten Produktionstechnologie vermittelt werden soll.


„Was Topleistungen sind und warum man sie feiert, wissen wir aus dem Sport“, sagte der IHK-Präsident, bevor die 184 Auszuzeichnenden auf die Bühne kamen. „Bei den heute zu Ehrenden geht es aber nicht wie beim Sport um den nationalen Stolz, sondern um unser gesellschaftliches Fundament.“


Unter den 2833 Absolventen der Berufsausbildung gab es 21 Preisträger, dazu wurden 118 Belobigungen verliehen. Auch in der beruflichen Fortbildung wurden 4 Preisträger und 20 Prüfungsbeste ausgezeichnet, sowie 21 Belobigungen ausgesprochen. Einer davon war Maximilian Abendschön aus Schwaigern, der bei der Schapfenmühle seine Ausbildung zum Müller nicht nur mit Bestnoten absolviert hat, sondern als Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft den Preis zum Bundesbesten erhalten hat.


Auch Malvina Wehrberger-Plötz aus Ulm erhielt einen Preis für ihre Leistungen als Modeschneiderin bei der Ege Textilmanufaktur. Die 26-Jährige, die zuerst eine Ausbildung als Modedesignerin gemacht hat und anschließend Modenäherin lernte, darf sich nach einem weiteren Jahr Ausbildung nun über den Titel „Modeschneiderin“ freuen. „Die Veranstaltung hat mir letztes Jahr so gut gefallen, da wollte ich unbedingt nochmal hierher“, scherzte die junge Frau, die schon im vergangenen Jahr eine Auszeichnung erhalten hat.


Und obwohl der Ulmer IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle befand, „dass eine berufliche Ausbildung und Weiterbildung die besten Chancen bietet“, zeigt das Beispiel der Modeschneiderin Malvina Wehrberger-Plötz, dass eine gute Qualifikation mit Auszeichnung kein Garant für einen sicheren Arbeitsplatz in einer digitalen Welt ist. Denn sie wurde nicht übernommen. Nun hofft die junge Frau, wenigstens in einer Änderungsschneiderei eine Stelle zu finden.


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