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Neu-Ulm - jetzt auch FAIRTRADE Stadt

11. Dezember 2017

Lesen SIE bitte die NUZ.

Neu-Ulm ist jetzt Fairtrade-Stadt
Handel Oberbürgermeister Gerold Noerenberg hat die Auszeichnung entgegengenommen. Was für den Titel nötig war

Neu-Ulm Es ist geschafft: Neu-Ulms Bemühungen, das Fairtrade-Siegel der Organisation Transfair zu erlangen, waren erfolgreich. Am Freitag hat die Stadt feierlich die Auszeichnung erhalten – und darf sich ab sofort offiziell „Fairtrade-Stadt Neu-Ulm“ nennen. Die Stadt Neu-Ulm ist die 519. Stadt in Deutschland, die mit diesem Titel ausgezeichnet wird.

Ein kurzer Rückblick: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte der Neu-Ulmer Stadtverwaltung im Juni 2016 den Auftrag erteilt, an der europaweiten Kampagne Fairtrade-Towns teilzunehmen und die Auszeichnung Fairtrade-Stadt anzustreben. Dazu wurde im Herbst 2016 eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, die aus Vertretern der Verwaltung, der Wirtschaft, der Kirche, der Schulen, der Hochschule und der Politik besteht. Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, die lokalen Aktivitäten und die beteiligten Akteure zu koordinieren. Eine weitere Voraussetzung: Es mussten mindestens 23 Partner in der Stadt gefunden werden, die zwei oder mehr fair gehandelte Produkte dauerhaft in ihr Sortiment aufnehmen. Die Zahl der geforderten Partner orientiert sich an der Größe der Kommune. Gefordert sind für Neu-Ulm explizit: 13 Geschäfte, eine Schule, eine Kirchengemeinde, ein Verein und sieben Gastronomiebetriebe.

In der Stadt fanden sich schnell Partner für das Projekt: 27 Einzelhändler, Gastronomen, die öffentliche Verwaltung und Vereine in Neu-Ulm haben sich dem Vorhaben „Fairtrade-Stadt“ bislang angeschlossen. Hierunter befindet sich auch die Hochschule Neu-Ulm, die sich gerade selbst auf dem Weg befindet, Fairtrade University zu werden, das Lessing Gymnasium, der Verein „Wir in Neu-Ulm“ (WIN) und die Diakonie.

Darüber hinaus hat es die Steuerungsgruppe geschafft, die von Transfair geforderten Bildungsaktivitäten, wie beispielsweise Informationsveranstaltungen an Schulen oder Informationsstände in der Öffentlichkeit, zu organisieren.

Transfair, die unabhängige Initiative zur Förderung des fairen Handels, hat dieses Engagement und die Bewerbung der Stadt Neu-Ulm nun mit der Verleihung des Fraitrade-Siegels und die Aufnahme der Stadt Neu-Ulm in die Gemeinschaft der fairen Städte Deutschlands und weltweit gewürdigt.

Die Verleihung der offiziellen Urkunde fand auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz statt – ein passender Ort: Denn dort ist die Fairtrade-Steuerungsgruppe mit einem eigenen Stand vertreten. Besucher erhalten hier Informationen zu fairem Handel und natürlich auch ausgewählte Fairtrade-Produkte. (az)

Auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt nahm Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg die Urkunde offiziell entgegen. Foto: Alexander Kaya


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