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Flughafen.. Anbindung an Ulm

09. Januar 2018

weniger Fahrten als geplant ?

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/flughafenanbindung_-karten-auf-den-tisch-24497340.html

„Aprilscherz schon im Januar“

Schnellbahnstrecke Mit ihrem Plan, nur drei IC-Züge zwischen Ulm und Stuttgart-Flughafen verkehren zu lassen, löst die Bahn heftige Reaktionen in Stadt und in der Region aus.


Die Aufregung in Ulm und der Region ist beträchtlich. Auslöser war ein Bericht der SÜDWEST PRESSE, dass die Bahn von ihrem Plan abrücken will, Ulm regelmäßig und mit Fahrtzeiten unter 30 Minuten an den Stuttgarter Flughafen anzubinden. Nur dreimal täglich sollen IC-Züge zwischen Ulmer Hauptbahnhof und Filderbahnhof verkehren, von den komfortablen ICE-Zügen, die im Zwei-Stunden-Takt den Flughafen anfahren sollten, ist aktuell keine Rede mehr. Allerdings bekommt die Bahn kräftigen Gegenwind von der Landesregierung (Seite 1), aber auch von Vertretern der Ulmer Politik und Wirtschaft.


„Wenn es tatsächlich so wäre, dass nur so wenige Zugverbindungen vorgesehen sind, dann wäre das wahrlich ein Schildbürgerstreich“, meint OB Gunter Czisch. Er glaubt aber nicht, dass es tatsächlich so kommen wird. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Bahn darüber schon das letzte Wort gesprochen ist.“


Alt-OB: „Spinnerei“


Alt-OB Ivo Gönner, der sich vehement für den Bau der schnellen Bahnstrecke eingesetzt hat, fasst seinen Kommentar in zwei Sätzen zusammen: „Die spinnen. Das ist ein Aprilscherz schon im Januar.“ Die Neubaustrecke werde doch nicht gebaut, damit am Ende nur drei schnelle Züge von und nach Ulm dort halten. Betriebswirtschaftlich könne das nur „Spinnerei“ sein. Gönner ist aber zuversichtlich, dass es so weit nicht kommen werde. „Wenn die Strecke erst steht, wird darauf so viel und so schnell gefahren wie möglich.“ Daran habe auch der Flughafen ein Interesse, der den Anschluss zum Teil mitfinanziere. Wie die Meldung zustande kam, kann sich Gönner nur so erklären: „Da hat wahrscheinlich ein Anfänger am Fahrplan rumgemacht.“


Nur die B-Klasse


An einen Aprilscherz dachte auch der Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, Otto Sälzle. Die Kammer warb stets für den Bau der Schnellstrecke. „Eigentlich kann man das nicht ernst nehmen. Man kann doch nicht für Milliarden eine Neubaustrecke bauen und dann die B-Klasse fahren lassen.“ Volkswirtschaftlich, betriebswirtschaftlich und auch politisch sei die Meldung nicht zu erklären. „Wir sind jetzt frühzeitig sensibilisiert und nehmen es zum Anlass, uns umso mehr wieder dahinterzuklemmen.“ Die verspätete Inbetriebnahme der Strecke erweise sich jetzt als Vorteil. „Wir haben noch bis 2024 Zeit nüchtern an die Sache ranzugehen und zu reagieren“, sagt Sälzle. „Es ist wichtig zu wissen, dass es Leute bei der Bahn gibt, die solche hanebüchenen Ideen haben.“


Nicht minder deutlich wird der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger: „Ich bin überrascht und enttäuscht über diese Nachricht. Das ist nicht das, was wir uns erhofft haben.“ Er sehe „einigen Gesprächsbedarf“ mit den Verantwortlichen der Bahn. So sehe eine optimale Anbindung der Region an Stuttgart und den Flughafen nicht aus. Nun gelte es, über die Innovationsregion Ulm, den Regionalverband Donau-Iller und den Regio-S-Bahn-Verein auf einen besseren Takt zu dringen.


Auch Landrat Heiner Scheffold aus dem baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis ist überrascht: „Es fällt mir schwer zu glauben, dass dies eine ernsthafte Überlegung sein soll. Wir sind immer von einer sehr guten Fernverkehrs-Anbindung des Flughafenbahnhofs ausgegangen, so wie es etwa mit dem Flughafenbahnhof in Frankfurt am Main der Fall ist.“⇥cik, nid, mäh, jkl, jon


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