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Landtagswahl.. Prognosen ... schauen wir mal, wie der Wähler entscheien wird!

17. Januar 2018

Lesen SIE bitte die NUZ..

CSU klettert in Umfrage nach oben
Partei bei knapp unter 40 Prozent

Von Niklas Molter und Holger Sabinsky-Wolf

Augsburg Den Führungsstreit beendet, die Flüchtlingsobergrenze in den Sondierungen mit der SPD platziert: Für die CSU hat das neue Jahr gut begonnen. Und auch in der Gunst der Wähler steigen die Christsozialen wieder – wenngleich die Partei von früheren Werten weit entfernt ist. Wäre am Sonntag Landtagswahl, würden 39,9 Prozent für die CSU stimmen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Zeitung ergeben.

Auch wenn die CSU ein Dreivierteljahr vor der Landtagswahl nicht an die 47,7 Prozent der Wahl 2013 herankommt, so ist das Ergebnis doch eine Verbesserung zum letzten „Bayern-Monitor“ Mitte Dezember. Damals war die CSU in unserer Umfrage lediglich auf 36,7 Prozent gekommen. Einen Koalitionspartner bräuchte die Partei wohl dennoch. Infrage kämen – rein rechnerisch – SPD (14,8 Prozent), AfD (13,1), Grüne (11,4) und Freie Wähler (7,6). Eine Koalition mit der FDP (5,8) hätte derzeit wohl nicht die notwendige Mehrheit.

Inhaltlich scheint die CSU auf das richtige Thema zu setzen: In unserem „Bayern-Monitor“ erklären 30,8 Prozent der Befragten, der Zuzug von Ausländern sei für sie aktuell das wichtigste Thema. Im Herbst hatte noch der Schutz vor Kriminalität und Terror vorne gelegen (nun 24,6 Prozent). Alexander Dobrindts Forderung nach einer bürgerlich-konservativen Wende erhält dagegen ein gemischtes Echo. Laut einer Civey-Umfrage sehen 47,5 Prozent die Forderung positiv, während 40,3 Prozent ihr ablehnend gegenüberstehen. Ein Ergebnis, das ein wenig im Widerspruch zur Selbsteinschätzung der Bayern steht: 41,2 Prozent der Bevölkerung im Freistaat würden sich als „liberal“ beschreiben, nur 29,9 Prozent halten sich selbst für „konservativ“.

Für die Frage nach der Wahlabsicht wurden die Antworten von 5040 registrierten Teilnehmern aus Bayern vom 6. bis 16. Januar berücksichtigt. Für die Teilnahme an der Umfrage im Internet müssen die Befragten Daten wie Alter, Geschlecht und Wohnort angeben.


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