StartAktuellesAnträgeDatenschutzerklärungAsylEhrenamtBürgerinfoIhre FDP TermineKontaktWahlenFinanzen
News FDP LV BayernNews des BundesverbandesUlm und Alb-DonauTagesschauSpiegel online 

Termine

01. Mai - 30. September 2019, 11:49 - 11:50 Uhr
Neu-Ulm... Open .. viele Konzerte...

weitere Termine

Presse

Informieren Sie sich direkt über das Lokalgeschehen – wir haben Ihren direkten Draht zur Presse:

Medien

Und hier geht's zu den überregionalen Medien:

Kontakt

NUXIT:.. Vöhringen wird Stellung beziehen...

31. Januar 2018

Lesen SIE dazu bitte die NUZ..

Vöhringer Räte wollen sich zum Nuxit äußern
Bürgermeister Janson sieht das skeptisch

Vöhringen In Weißenhorn wurde eine Charmeoffensive gestartet, in Nersingen bezog der Gemeinderat per Resolution Stellung. Und in beiden Fällen war man sich einig: Ein Austritt Neu-Ulms aus dem Landkreis würde der Region schaden. Eine Meinung, die auch der Vöhringer Stadtrat Volker Barth vertritt. Dass Neu-Ulm den Kreis verlassen wolle, sei „nicht unbedingt sinnvoll“, äußerte sich das SPD-Mitglied kürzlich im Stadtrat. Seiner Meinung nach sollte deshalb auch das Vöhringer Gremium eine Stellungnahme zum Nuxit abgeben. „Bei so einem wichtigen Thema sollten auch wir unsere Meinung äußern“, war Barth überzeugt – und stieß damit bei einigen Ratskollegen auf offene Ohren.

Dass der Nuxit „suboptimal“ sei, sagte etwa Herbert Walk (CSU). „Das wird den Landkreis auseinanderreißen“, vermutete der Zweite Bürgermeister. Werner Zanker (SPD) bezeichnete den angestrebten Austritt Neu-Ulms aus dem Kreis sogar als „grandiosen Blödsinn“ und als einen „Anfall von Großmannssucht“. Jetzt, wo es der Stadt Neu-Ulm gut gehe, wolle sie aus dem Kreis austreten. „Aber es werden auch wieder Zeiten kommen, in denen man auf die Unterstützung des Landkreises angewiesen ist“, sagte Zanker.

Zögerlicher gab sich Bürgermeister Karl Janson. Das Gremium sollte sich nicht „den Stiefel anziehen und Kreistagspolitik im Stadtrat machen“. Der Nuxit sei eine Sache der Stadt Neu-Ulm, das Thema an sich sehr komplex. Weshalb man schon „sehr gut informiert“ sein müsse, um „fundierte Aussagen treffen zu können“, sagte Janson.

Als Stadt eine Stellungnahme abzugeben, hielt er zunächst für bedenklich – beugte sich schließlich aber der Mehrheitsmeinung im Gremium. Schließlich gehe es nicht darum, sagte Volker Barth, eine fundierte Kosten-Nutzen-Analyse abzugeben, sondern vielmehr ein „Signal“ für den Zusammenhalt zu senden. „So wie es von der Stadt Neu-Ulm ein falsches Signal ist, aus dem Landkreis auszutreten.“

Bürgermeister Janson möchte nun ein „kleines Schreiben“ aufsetzen und es den einzelnen Fraktionen zukommen lassen. Nach Weißenhorner Charmeoffensive und Nersinger Resolution könnte sich dann auch die Stadt Vöhringen in den Reigen der Nuxit-Skeptiker einreihen. (mash)


zurück