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NUXIT... erste große Bürgerinfo in der Seehalle...

28. Februar 2018

Lesen SIE bitte die SWP.. warum die Stadt die Menschen die Unterschriften sammelten für ein Bürgerbegehren.. in die Kälte verbannte ... das ...

Ulm und Neu-Ulm

„Viel gescheiter rausgegangen“

Nuxit Enttäuschte Gesichter beim Auftakt der Bürgergespräche zur Kreisfreiheit. Statt der 150 angemeldeten und auch eingeplanten Neu-Ulmer waren nur knapp 70 in die Seehalle gekommen. Für einige war es dennoch ein Gewinn. Von Edwin Ruschitzka


Für Werner Ullsperger aus Ludwigsfeld war das Bürgerspräch ein Gewinn. „Ich bin viel gescheiter rausgegangen“, zog er am Montagabend sein Fazit. Im Moment sei er immer noch gegen die Kreisfreiheit, auch weil ihn der OB mit der Aussage geärgert habe, das Thema sei für einen Bürgerentscheid zu komplex. Auch Astrid Brunner aus Reutti hat an dem Abend viel gelernt. Die Grundschullehrerin ist für die Kreisfreiheit, weil die Stadt dann für alle Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium, zuständig sei. Alfred Leschke aus Ludwigsfeld, vor der Veranstaltung noch ein Gegner des Nuxit, ist jetzt dafür: „Ich habe mehr Informationen als zuvor.“ Einen Bürgerentscheid hält er dennoch für sinnvoll.


Während in die Seehalle zum ersten Bürgergespräch nicht die angemeldeten 150 Bürger gekommen waren, sondern nur knapp 70, sammelten draußen in der Eiseskälte Daniela Schmitt und Jürgen Hermann vom Bündnis „Nuxit? – So geht’s net!“ Unterschriften für das Bürgerbegehren. Die Stadt hatte ihnen den Zugang ins warme Foyer verweigert. Vielleicht war das auch eine Frustreaktion, denn die Gesichter der Verantwortlichen waren schon arg lang angesichts der vielen, die daheim geblieben waren.


Sechs große Tischformationen waren zu den sechs Themenbereichen – Finanzielle Auswirkungen; Schule und Bildung; Soziales; Jugend und Senioren; Mobilität sowie Struktur, Personal und Gesundheit – aufgebaut worden. Mitarbeiter der Agentur Füller & Krüger für „Strategische Beratung“ aus Dresden hatten die Moderation übernommen.


Am stärksten war das Interesse am Tisch „Finanzielle Auswirkungen“, wo sich in zwei Runden jeweils gut zwei Dutzend bei Kämmerer Berthold Stier eingefunden hatten. An den anderen Tischen verloren sich dagegen mitunter nur eine Handvoll Interessenten. Und zur Halbzeit des ersten Bürgergespräches, als sich jeder ein zweites Thema suchen durfte, zogen etwa zehn weitere Bürger von dannen, war die Beteiligung also noch geringer.


Nach knapp zwei Stunden zogen die Moderatoren dann ein kurzes Fazit aus allen sechs Bereichen. Über die finanziellen Auswirkungen sei kontrovers diskutiert worden, sagte der Agentur-Mitarbeiter. Es seien dabei immer wieder Argumente für und gegen die Kreisfreiheit ausgetauscht worden. Auch wünschten sich die Bürger gerade, wenn’s ums Geld gehe, klarere Aussagen und weniger Prognosen.


Am Tisch „Jugend und Senioren“ sei klar geworden, dass die Stadt ihre Angebote besser auf die Bedürfnisse in den Stadtteilen abstimmen könnte, sollte sie kreisfrei sein. Am Tisch „Schule und Bildung“ habe man über die künftige Ausstattung der Schulen gesprochen und es durchaus als Vorteil gesehen, wenn die Stadt für alle Schulen zuständig sei. Das Thema Solidarität habe am Tisch „Soziales“ im Mittelpunkt gestanden, auch die Sorge darüber, wie es mit dem Landkreis ohne die Stadt Neu-Ulm weiter gehe. Am Tisch „Mobilität“ seien viele Fragen unbeantwortet geblieben wie auch am Tisch „Struktur, Personal und Gesundheit“. Die Fürsorge, wie künftig mit dem Personal umgegangen wird, habe dort einige bewegt.


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