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Neue Beratungsstelle für behinderte Mitmenschen in Neu-Ulm

08. Dezember 2018

Wir freuen uns über das neue Angebot...

Für ein selbstbestimmtes Leben

Teilhabe Beratungsstelle für Behinderte und ihre Angehörigen öffnet in Neu-Ulm.


Ulm. Hier werden ausschließlich die Interessen der Behinderten berücksichtigt. Diese Institution hat keine Eigeninteressen. Die Rede ist von der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabe-Beratung (EUTB) für Behinderte und ihre Angehörige in Neu-Ulm. Sie nennt sich „Eine für alle“. Denn hier sollen die Betroffenen wirklich alle Fragen der Rehabilitation und Teilhabe klären können.


Mit einem kleinen Festakt wurde die Eröffnung an der Frieden straße 7 gefeiert. Die EUTB ist für die Landkreise Neu-Ulm und Günzburg zuständig und verfügt über Außenstellen in Günzburg, Krumbach und Illertissen. Seitdem das Bundesteilhabegesetz gilt, wurden rund 500 EUTB-Stellen in Deutschland eingerichtet – jetzt auch in Neu-Ulm. Der Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein (CSU) freute sich, nun in seinem Wahlkreis eine EUTB-Stelle zu eröffnen. Er erklärte, dass ihm die Teilhabe von Behinderten am gesellschaftlichen Leben eine Herzensangelegenheit sei. Eine unabhängige und individuelle Beratung könne dies unterstützen und realisieren. Die EUTB arbeite nicht kostenorientiert, sondern hat nur die individuellen Wünsche der Ratsuchenden im Blick.


Zwar begrüße er die UN-Behindertenkonvention, könne aber nicht uneingeschränkt alles befürworten. So begrüße er die Inklusion in den Schulen, lehne aber die Schließung von Sonderschulen ab. Denn manche Schüler bräuchten intensive und individuelle Betreuung. Es sollte also für alle Bedürfnisse Angebote geben. „Ich wünsche den beiden Mitarbeiterinnen eine glückliche Hand. Ich werde die Beratungsstelle gerne unterstützen.“


Wunsch nach eigener Wohnung


In der EUTB arbeiten die Pädagogin Marei Richter sowie die Heilpädagogin Stefanie Mäckle. Außerdem ist noch ein Peer-Berater in Neu-Ulm beschäftigt. Das bedeutet, dass sich der Berater in derselben Lebenssituation befindet wie der Hilfesuchende. Dies übernimmt Jürgen Freitag, der als Praktikant bei der Beratungsstelle tätig ist.


Stefanie Mäckle erklärte bei der Eröffnung, dass sie den behinderten Menschen helfen will, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Die Beratungsstelle hat bereits Ende September ihre Arbeit aufgenommen: „Bisher hatte ich viele Gespräche im Bezug auf die Berufstätigkeit. Aber auch der Wunsch nach einer eigenen Wohnung wurde oft geäußert“. Das Ausfüllen von Antragsformularen stelle für viele Menschen ein Hindernis dar. Auch dabei ist die Beratungsstelle behilflich. Allerdings kann die EUTB keine rechtliche Beratung oder gar die Begleitung im Widerspruchs- und Klageverfahren anbieten.


Die Beratung ist gedacht für Menschen mit Behinderungen, von Behinderungen bedrohte Menschen, Menschen mit psychischer Erkrankung, Angehörige und für Mitarbeiter von Institutionen oder Vereinen. Themen sind Selbstbestimmung, Rehabilitation, Eingliederungshilfe, persönliches Budget, Schule, Arbeit und Freizeit. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und individuell.⇥⇥Beate Storz


Info Die EUTB ist in der Friedenstraße 7. Beratungen finden mittwochs und freitags von 9 bis 12 sowie donnerstags von 13 bis 16 Uhr statt. Individuelle Termine können unter (0731) 40 31 03 91 oder (0731) 40 31 03 92 sowie per Mailinfo@eutb-nu-gz.de vereinbart werden.


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