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Autonomes Fahren... Testfeld Ulm... wo bleibt Neu-UIm?

12. Dezember 2018

Seit langem beantragen wir, dass die Stadt Neu-Ulm sich um Kooperation auch  in diesem Forschungsbereich bemüht...
Lesen SIE bitte die SWP..

... nichts passiert!
Wir haben Sensoren für die Parkplätze in NU beantragt... abgelehnt.
Wir verstehen, dass dieser Antrag noch zu früh gestellt wurde! Denn ausser für Parkhäuser gibt es wohl noch keine marktfähigen Systeme.
Aber, wenn  Neu-Ulm mit Ulm auf gleicher "Augenhöhe" zusammenarbeiten will, warum werden solche Projekte nicht gemeinsam angestoßen?

Ulm wird zum Testfeld

Forschung Im Stadtgebiet werden künftig Daten gesammelt. Stadt, Uni und Unternehmen beteiligen sich an einem EU-Projekt zum automatisierten Fahren. Von Julia Kling


Bislang fahren autonome Autos der Universität Ulm durch Ulm, verkabelt und mit Sensoren ausgestattet, um vor allem die Interaktion untereinander zu verbessern. Jetzt wird das Testfeld Automatisiertes Fahren ausgeweitet. Ulm ist eines von drei europaweiten Testfeldern, die im Rahmen des EU-Forschungsprojekts ICT4CART an einer optimierten Infrastruktur für automatisierte Fahrzeuge forschen. Der Impuls, sich für das Projekt zu bewerben, ging von Michael Buchholz vom Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik der Uni Ulm aus. An drei Stellen wird das Projekt in Ulm zum Tragen kommen:


Lehr An der bereits eingerichteten Forschungskreuzung Mähringer Straße/Loherstraße erfassen künftig Sensoren für die optische Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie Kameras Informationen zur Position und zum Verhalten aller Verkehrsteilnehmer. „Die gesammelten Daten sollen in einer Art virtuellem Spiegel den autonom fahrenden Autos Informationen über Bereiche der Fahrbahn geben, die vom Fahrzeug nicht eingesehen werden können“, erklärt Michael Buchholz. Im Zentrum stehe das Überqueren und Linksabbiegen auf der schwer einsehbaren Kreuzung.


Kreuzung Halle Nord Die Ampelanlage an der gerade erweiterten Kreuzung am Eselsberg wird von der Firma Swarco Traffic Systems mit Sensoren ausgestattet. „Damit soll der Ampelstatus frühzeitig an das selbstfahrende Auto übermittelt werden“, erklärte Swarco-Projektleiter Wilhelm Hermann gestern bei der Vorstellung des Projekts im Rathaus. Ziel sei es, eine besonders vorausschauende und energiesparende Handlungsplanung für die Fahrzeuge zu berechnen.


Stadtgebiet Der Projektpartner BMW hat hingegen eine intelligente Darstellung von freien Parkflächen im Blick. Dafür stellt die Stadt Ulm die Daten aller städtischen oberirdischen Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet für die Tests zur Verfügung. Das Parkhaus Deutschhaus soll zudem als Knotenpunkt für die Testfahrzeuge genutzt werden. Von Interesse sind die Informationen, wann welcher Parkplatz belegt und wann frei ist. So soll ein präzises System entwickelt werden, das Fahrzeuge zu freien Parkplätzen lenkt. „Damit können wir den Innenstadtverkehr entlasten“, ist Ulrich Fastenrath vom Automobilkonzern überzeugt.


Für jedes dieser Projektteile ist eine schnelle und präzise Datenübermittlung notwendig. Die Infrastruktur dafür stellt Nokia. Der Standort im Science Park II verfügt im Stadtgebiet über ein eigenes Mobilfunknetz mit dem Standard 4G/5G. Im Rahmen des Projekts soll auch die Positionsbestimmung der Fahrzeuge auf zu zwei Zentimeter genau weiter erforscht werden, erklärte der Projektzuständige bei Nokia, Birger Haetty.


OB Gunter Czisch zeigte sich erfreut über den Zuschlag für das Projekt. „Wir wollen, dass das, was hier in der Stadt erdacht wird, auch hier ausprobiert wird.“ Gerade für die Kommune sei das Projekt von Belang, „denn es ist unsere Aufgabe, für die Infrastruktur in der Stadt zu sorgen“.


Bei den Parkdaten, die die Stadt im Rahmen des EU-Projekts weitergibt, stellt Czisch klar: „Wir werden alle Daten zum Parken im öffentlichen Raum weitergeben. Das sind keine offenen Daten, aber wir müssen offen mit ihnen umgehen, damit Innovationen vorankommen.“ Erste Probefahrten sind für 2019 geplant.

 


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