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Wir wollen das Ehrenamt unter einem "Dach" - ENGAGIERTE STADT - vereinen...

08. Mai 2017

wir benötigen eine zentrale Anlaufstelle!
FDP und FWG haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht!

 

FDP-Neu-Ulm Fraktion

im Stadtrat Neu-Ulm

Dr. med. Alfred Schömig ,89231 Neu-Ulm,Arthur Benzstr. 9Tel: 0731 81647/Fax. -140380E.mail:Alfred.Schoemig@t-online.de  

FWG Fraktion

im Stadtrat Neu-Ulm

Christina Richtmann89231 Neu-Ulm
Marshallstrasse 60
c.richtmann.stadtrat@neu-ulm.de

http://www.fwg-neu-ulm.de/s/cc_images/cache_43558373.jpg?t=1479635135

Herrn Oberbürgermeister                                                                          Neu-Ulm 19.4.17

Gerold Noerenberg
Rathaus

Betrifft: Engagierte Stadt Neu-Ulm – Ehrenamt in Neu-Ulm

Seit 2015 ist die Stadt Neu-Ulm auf dem Weg zur „Engagierten Stadt“. Damals wurde der SR von Bürgermeister Obert darüber unterrichtet. Nach unsererm Kenntnisstand wird demnächst im BiFaKu im Zusammenhang mit dem Bericht aus dem Familienzentrum die Entwicklung seit 2015 dargestellt. 

Antrag:

Die Fraktionen der FDP und der FWG im Stadtrat Neu-Ulm beantragen, das Programm „Engagierte Stadt“ durch Übernahme / Aufstockung der bisher durch Projektmittel finanzierten Personalstunden nachhaltig zu sichern.
Mit den wenigen durch die Programmträger finanzierten Stunden, die sich zudem v..a der Arbeit für die Ehrenamtsbörse widmen, kann die weitere Entwicklung und Verankerung des Programms in Neu-Ulm nur sehr schleppend vorangebracht werden.
Wir beantragen daher, die „Engagierte Stadt“ mit 35000 € / a  für Personalstunden  ab 2018 auszustatten. Sollte das Programm in Neu-Ulm weiterhin durch die Programmträger gefördert werden, (dies wird im September 2017 entschieden ) soll der Förderbetrag natürlich mit den städtischen Leistungen verrechnet werden.

Begründung:

Nicht nur die nötige, ehrenamtliche Unterstützung der vielen Menschen, die aus fremden Ländern in Deutsschland Asyl suchten, nein, auch die tägliche Arbeit bei Hausaufgabenhilfen, Vorlesediensten, Seniorenbesuchen, im Bereich Naturschutz, bei der Feuerwehr und vielen anderen Gebieten zeigen, dass das Miteinander in Deutschland ohne das Ehrenamt nicht denkbar ist. Nach dem aktuellen Freiwilligensurvey der Bundesregierung sind  über 43 % der Bevölkerung ehrenamtlich tätig (Stand der Befragung 2014), ein weiteres Drittel aller Deutschen ist zum Ehrenamt bereit. Die Untersuchung legt aber auch offen, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen kaum freiwillig engagieren, und legt viele andere Erkenntnisse zum Thema dar.

Mit der bisherigen Ausstattung jeweils (6 h/Wo SozPädund Verwaltung) kann freilich nicht einmal der Bericht studiert werden, geschweige denn die Situation speziell in unserer Stadt untersucht und verbessert werden. Viele andere notwendige Aufgaben können gleichfalls nicht begonnen werden. Es sind zu wenige Stunden, um den Auftrag des Programmes, die Strukturen des EA zu verbessern, wirkungsvoll zu erfüllen.

Mit der Ehrenamtsbörse, der Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz (sowie deren Förderverein), dem Verein Initiative Ehrenamt (Ehrenamtmesse), dem studentischen Engagement der HNU, dem Verein „Verborgene Engel“ und natürlich der Stadt selbst sind bereits mehrere Player strukturell unterwegs. Hinzu kommt die Freiwilligenagentur des LK sowie die neu besetzte Stelle  für Freiwilligenkoordination in der Flüchtlingshilfe am LRA und - „engagiert in Ulm“, wo auch viele Neu-Ulmer Fortbildungen besuchen und sich einbringen. Die dauerhafte Weiterentwicklung der  Koordination dieser Einrichtungen wäre unabdingbar in einer Engagierten Stadt. Ein weiteres mögliches Thema wäre die Mitgestaltung des Stadtjubiläums, auch hier mit koordiniernenden Aufgaben.

Mit der beantragten Aufstockung des Etats der Engagierten Stadt wären wir auf einem guten Weg dorthin.

Zur Erläuterung des Programms hier ein Auszug aus den Statuten: :

In der »Engagierten Stadt«…

  • arbeiten unterschiedliche Engagement fördernde Einrichtungen abgestimmt zusammen.
  • unterstützen Politik und Verwaltung aktiv die Infrastruktur für Engagement.
  • agieren auch Unternehmen als Partner und Förderer von Engagement.
  • wirken engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Entscheidungsprozessen mit.
  • setzt eine von allen Akteuren ausgehandelte lokale Engagementstrategie Themen, Ziele und Prioritäten für die lokale Engagemententwicklung.
  • bürgen lokale Engagementbündnisse für eine gemeinsame Interessenvertretung.
  • wird Engagement durch Vermittlung, Begleitung und Qualifikation gestärkt.
  • kennen Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, die richtigen Anlaufstellen.
  • sind die Anlaufstellen für Engagement finanziell und personell gut ausgestattet.
  • tragen die Verantwortlichen ihre Erfahrung bei der Etablierung einer nachhaltigen Engagementkultur gern an andere Städte weiter. (Quelle: https://www.engagiertestadt.de/idee/)

 

Mit besten Grüssen

Alfred Schömig

Für die FDP Fraktion

Christina Richtmann

Für die FWG Fraktion


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