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MüllpateIn in Neu-Ulm

07. April 2018

Lesen SIE bitte unseren PRÜFantrag...
Was in Ulm geht.. kann auch in Neu-Ulm möglich sein...

Herr Oberbürgermeister Noerenberg                                       Neu-Ulm, 5.4.18

Rathaus Neu-Ulm

89231 Neu-Ulm

 

Betrifft: „Müllpaten“ für Neu-Ulm

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Noerenberg,

 

im Namen der FDP Stadtratsfraktion stellen wir folgenden Prüfantrag:

 

Prüfantrag:
Die Verwaltung stellt dar, ob aus ihrer Sicht das Projekt „MüllpateIn“ aus Ulm sinnvoll ist und auf  Neu-Ulm übertragen werden kann.
Unseres Wissens nach gibt es eine von der Stadt unterstütztes „Putzete“ aber keine kontinuierliche Betreuung öffentlichen Raums durch BürgerInnen.

 

Begründung:
In der SWP war vor einigen Tagen zu lesen, dass ein Ulmer Bürger Müll aufgesammelt hatte und diesen nicht in den Recyclinghöfen Ulms abgeben durfte.
Aber, es gibt dazu ein „System in Ulm:
Der Vertreter der EBU wird mit folgenden Worten zitiert:
„Es sei ehrenwert, dass er freiwillig Abfall einsammle, aber für diesen Personenkreis habe man in Ulm die Müllpatenschaft eingerichtet – „das sind Bürger, die bei uns registriert sind und ehrenamtlich bestimmte Straßenzüge, Grünanlagen und Flächen sauber halten“.
2008 sei diese Patenschaft eingerichtet worden, erzählt Abfallberaterin Ute Seibt. Diese sei ein einziger Erfolg: „Jedes Jahr melden sich mehr Freiwillige.“ Inzwischen seien es 83, die Mehrheit sind Rentner.  Die zu reinigende Fläche suche sich jeder selbst aus: „Auch die Größe und wie oft. Da gibt es natürlich keine Vorgaben.“ Wer Abfall gesammelt hat, bringt ihn entweder bei den EBU vorbei oder lässt ihn abholen.

 

Wir denken, dass dies ein kleines aber schönes Modell der Ehrenamtsarbeit darstellt und die Bindung der BürgerInnen zu Ihrer Stadt stärkt.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Andrea Krnavek                      Günter Gillich


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