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FDP Ortsverband Weißenhorn

Aktuelles aus Weißenhorn

Antrag vom Ortsverbandsvorsitzenden Michael Zimmermann an die Stadt Weißenhorn zur Verkehrsberuhigung am Hauptplatz - Die Neu-Ulmer Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe am 3. Mai 2016:

Vorsicht, Verkehr: Wie gefährlich leben Fußgänger bei der Kulturnacht?

Die Bühne auf dem Hauptplatz ist kaum zu übersehen: Wer dieser Tage in Weißenhorn unterwegs ist, bemerkt den Aufbau schon von weitem – und darf sich auf abendsfüllende Konzerte freuen. Vier Bands werden hier am Mittwoch bei der Kulturnacht rocken. Dann ist auch außerhalb der Altstadt viel geboten, etwa auf dem Hauptplatz: Im Eiscafé Saviane sind Fotos zu sehen, im Café Habis gibt es Live-Musik. Und in der Schlegel’schen Buchhandlung zeigt Helmut Moßner Fotos, danach spielt die Band „Forever Young“ mit Stadtrat Ulrich Hoffmann.

Viele Besucher werden am Mittwochabend zu Fuß in Weißenhorn unterwegs sein und zwischen den Veranstaltungen hin- und herflanieren. Das kann gefährlich werden, befürchtet Michael Zimmermann von der Weißenhorner FDP. Er hat im Rathaus deshalb einen Antrag eingereicht, der eine weiträumigere Sperrung rund um den Hauptplatz erreichen soll. So könne etwa in der Reichenbacher Straße der Verkehr ungebremst fließen, bemängelt Zimmermann. Das sei riskant für Fußgänger, etwa auf dem Weg vom Hauptplatz zur Buchhandlung: „Ein unachtsamer Schritt ist schnell gemacht, gerade wenn vielleicht das eine oder andere Bierchen im Spiel ist.“ Im Rathaus reagierte man gestern zurückhaltend auf den Verstoß.

Der komme zwei Tage vor der Veranstaltung recht kurzfristig, sagt die für Verkehrsfragen zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Denn die Genehmigung einer Sperrung habe einen gewissen Vorlauf, weil sie mit Polizei, Busunternehmen und dem für die übergeordneten Straßen zuständigen Staatlichem Bauamt abgestimmt werden müsse. Für Änderungen sei es „zu spät“.

Zudem müsse geprüft werden, ob neue Straßenschließungen nicht zu weit führten. Immerhin sei in diesem Jahr ein größerer Bereich abgeriegelt als noch 2015: So werde der Hauptplatz zwischen Kreisverkehr und Einmündung zur Memminger Straße nicht befahrbar sein. Als „Sicherheitspuffer“ hin zum Oberen Tor und der hauptsächlich in der dahinterliegenden Altstadt stattfindenden Kulturnacht sei das ausreichend. „Irgendwo muss man ja noch fahren können“, so die Mitarbeiterin. Andernfalls müssten Verkehrsteilnehmer „riesige Umwege“ in Kauf nehmen.

Froh über die heuer geltende Sperrung am Hauptplatz ist Volker Drastik vom städtischen Kulturbüro, der die Kulturnacht organisiert. „Das macht Sinn.“ Über weitere Schließungen zum Schutz von Fußgängern habe er sich noch keine Gedanken gemacht. „Es ist ja eine Veranstaltung für Erwachsene und bisher ist auch noch kein Unfall passiert.“ Drastik hofft, dass das am Mittwoch so bleibt, er wünscht sich eine fröhliche, gut besuchte – und weiterhin unfallfreie – Kulturnacht. „Es steht alles bereit, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“, so der Organisator.

Bei der Sicherheit wolle man keine Kompromisse eingehen, betont Bürgermeister Wolfgang Fendt. Vorschläge wie der Zimmermanns sollten seiner Ansicht nach durchaus geprüft werden. Allerdings sei das vor der diesjährigen Kulturnacht nun nicht mehr möglich. „Es ist schon alles abgesprochen.“

Etwa mit der Weißenhorner Polizei, die beim Verkehrskonzept beratend zur Seite stand. Deren Chef Gerhard Klingler hält die Sperrungen für ausreichend: „Es wird wohl nicht gelingen, die Stadt so weit abzuriegeln, dass die Besucher keine befahrene Straße mehr überqueren müssen.“ Wenn man auf den Verkehr achte, sei das an der Reichenbacher Straße am Kreisel ohne große Risiken möglich, so Klinger.

FDP: Gleich an 2017 denken

Das sieht FDP-Ortschef Zimmermann anders: Er findet, der Bürgermeister solle einschreiten und „Kraft seines Amtes“ den Hauptplatz komplett, also samt Reichenbacher Straße, sperren lassen. Falls das nicht klappe, sollte für die Kulturnacht 2017 darüber nachgedacht werden. Zimmermann: „So ist das nur halb gesprungen.“

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