Hut ab vor einer mutigen Frau!

23. Juni 2017

Lesen SIE bitte die SWP..

Eine liberale Kämpferin

Zur Person


Sie war schon einmal Opfer eines Attentats. Seit langem geht Seyran Ates nur mit Personenschutz vor die Tür. Nach der Eröffnung ihrer liberalen Moscheegemeinde am Freitag gibt es nun erneut Morddrohungen gegen die Berliner Frauenrechtlerin. „Über soziale Netzwerke wird aufgerufen, uns alle zu töten“, sagte die gebürtige Türkin dieser Zeitung.


Die Eröffnung einer Moschee für alle hat unter Muslimen für große Aufregung gesorgt. „In arabischen und türkischen Medien werde ich als Terroristin bezeichnet und fälschlicherweise auch mit der Gülen-Bewegung in Zusammenhang gebracht“, berichtet die 54-Jährige. Die türkische Regierung sieht in dem umstrittenen Geistlichen Fethullah Gülen den Drahtzieher des Putschversuchs. Ates hat Strafanzeigen gestellt und Gegendarstellungen verlangt.


Auch die Fatwa-Behörde in Ägypten sprach sich gegen die von Ates gegründete liberale Einrichtung aus. Es verstoße gegen die Glaubenspflichten, wenn sich Frauen gegen das Tragen eines Kopftuchs entschieden, wie in der Gemeinde üblich. Besonders verurteilt die Behörde das in der Ibn Ruschd-Goethe-Moschee praktizierte gemeinsame Gebet von Männern und Frauen


Der Bericht des arabischen Programms der Deutschen Welle über die Eröffnung der Ibn Rushd -Goethe-Moschee in Moabit wurde bis Montagnachmittag 1,6 Millionen Mal angeschaut. Danach hat die Menschenrechtlerin unter anderem eine private Mail mit einem Pistolensymbol erhalten. „Bald“, hat ein gewisser Mustafa O. dazu geschrieben.


Seyran Ates hat schon Erfahrungen mit blindem Hass. 1984 drang ein Mitglied der rechtsextremen türkischen „Grauen Wölfe“ ins Kreuzberger Frauenzentrum ein, in dem sie arbeitete, und tötete eine dreifache Mutter, die Ates beriet. Sie selbst wurde angeschossen.⇥Maria Neuendorff

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