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20. Juni 2018

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Verantwortungspreis Volksbank Ulm-Biberach zeichnet die Lernpaten des Familienzentrums Neu-Ulm, den Schwäbischen Albverein Einsingen und die Neue Arbeit Ulm aus. Von Fabian Wiek

35 000 Euro für wichtige Projekte


Zum zweiten Mal hat die Volksbank Ulm-Biberach den Verantwortungspreis vergeben – genauer gesagt waren es mehrere Verantwortungspreise. 210 Vereine und Institutionen hatten sich beworben, 13 wurden von einer Jury in verschiedenen Kategorien ausgewählt. 35 000 Euro wurden unter den Gewinnern aufgeteilt. Die Erstplatzierten bekamen je 5000 Euro und die zweitplatzierten 2500 Euro. Der Rest ging an die dritten Plätze und Sonderpreisgewinner.


Ethik und Soziales Der erste Platz ging an das Lern-Paten-Projekt des Familienzentrums Neu-Ulm. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie alle, bei denen die Finanzen für Bildung zuhause fehlt, werden gefördert. Der Lern-Pate hilft bei den Hausaufgaben oder ganz konkret bei der Vorbereitung auf einen Test. Das Familienzentrum wird hauptsächlich von der Stadt Neu-Ulm finanziert.


Ökologie Grund zum Feiern für den Schwäbischen Albverein Einsingen, und zwar für seinen generationenübergreifenden Naturschutz. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vogelpopulationen und die Obstbäume in ihrer Region zu pflegen und zu schützen. Wichtig ist dem Verein, dass auch die junge Generation an den Naturschutz herangeführt wird. Der zweite Platz ging an den Verein der Fachwirte aus Biberach, die sich um die Erhaltung und Pflege von Hochstämmen kümmern.


Ökonomie Platz eins für die Neue Arbeit Ulm. Die Firma beschäftigt in ihren Second-Hand-Filialen Langzeitarbeitslose. Diese sollen wieder an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt werden, was nicht so leicht ist, da sie oft durch Schicksalsschläge in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind. Das Unternehmen fördert Nachhaltigkeit, in dem es bereits getragene Kleidung weiter verkauft und diese somit nicht in der Tonne landet. Außerdem ist die Second-Hand Kleidung sehr günstig, sodass sie sich jeder leisten kann. Den zweiten Platz belegte die Bürger-Sozial Einrichtung Biberach mit einem Handwerksprojekt. Hierbei geht es darum handwerklich begabte engagierte Bürger an Personen, die Hilfe bei kleinen handwerklichen Tätigkeiten im Alltag benötigen zu vermitteln.


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