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Kinderarmut... sie muss bekämpft werden. Kein Kind darf verlorgen gehen.

10. März 2018

Lesen SIE bitte die SWP...  aber man sieht an der Differnezierung, dass man ...

mit Zahen viel machen kann.

Armut Immer mehr Kinder betroffen


Berlin. Laut „Bild“-Zeitung leben 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Deutschland in Hartz-IV-Familien. Das zeigten aktuelle Zahlen des „Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe“ vom Dezember 2016. Demnach sei der Anteil im Vergleich zu 2015 von 15,3 auf 15,6 Prozent gestiegen. Den höchsten Anteil hätten die Forscher dabei mit 30,5 Prozent in Bremen festgestellt, den niedrigsten in Bayern mit 7,5 Prozent.⇥dpa

Mehr als Geld

Kommentar Ulrike Sosalla zur Kinderarmut in Deutschland


Die künftige Familienministerin Franziska Giffey hat ihre ersten Worte auf der bundespolitischen Bühne einem brennenden Thema gewidmet: der Kinderarmut. Erfolg solle von Herkunft entkoppelt werden, sagte sie. Ein hehres Ziel – um so drängender angesichts der Tatsache, dass der Anteil der Kinder, die Hartz IV beziehen, trotz der boomenden Konjunktur erneut gewachsen ist.


Ein genauerer Blick zeigt: Der Anstieg der Zahl geht vor allem auf Kinder aus Flüchtlingsfamilien zurück. Bei den Deutschen dagegen können mehr Familien ihre Kinder ohne Hilfe des Staates ernähren. Doch damit wächst die Herausforderung nur. Denn wenn die Eltern der Flüchtlingskinder nicht rasch Arbeit finden, droht sich Armut zu verfestigen. Wer Hartz IV bezieht, leidet keine unmittelbare materielle Not, kann aber am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt teilnehmen. Das Bildungs- und Teilhabepaket, das Zuschüsse für Sportvereine und Musikstunden ermöglicht, muss gezielt beantragt werden. Viele Familien haben keine Energie, einen weiteren Formularwust zu bewältigen.


Da muss Politik ansetzen. Denn nicht einfach mehr Geld ist der Schlüssel gegen eine Armut, die sich über Generationen verfestigt – sondern Bildung und Erfolgserlebnisse, gern auch außerhalb der Schule. In zu vielen Familien haben Kinder dafür keine Vorbilder, niemanden, der ihnen den Weg weist. Es braucht mehr Sozialarbeiter, gute Betreuung in Ganztagsschulen, einfachere Anträge für das Bildungspaket. Wenn Franziska Giffey vom neuen SPD-Finanzminister Olaf Scholz dafür Geld lockermachen könnte, wäre schon viel geholfen.


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