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Immer mehr Menschen ziehen in den Landkreis, die meisten in die Stadt Neu-Ulm

05. April 2018

Lesen SIE bitte dazu die NUZ

Der Landkreis wächst und gedeiht
Entwicklung Besonders die Stadt Neu-Ulm hat bei den Einwohnerzahlen deutlich zugelegt. Doch es gibt auch Verlierer

Landkreis Der Landkreis Neu-Ulm bleibt ein Bevölkerungsmagnet. Der neuesten Erhebung des Statistischen Landesamtes zufolge nahm die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um weitere 731 auf 171 742 zu. Das entspricht einer Wachstumsrate von 0,43 Prozent. Stichtag für die Erhebung war der 30. Juni 2017. Im Landratsamt, das gestern die Zahlen in einer Pressemitteilung veröffentlicht hat, nimmt man die Entwicklung erfreut zur Kenntnis. „Die Zahlen zeigen die Anziehungskraft der Region“, so Pressesprecher Jürgen Bigelmayr. Der Landkreis biete Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität.

Der Statistik zufolge, bei der nur die Hauptwohnsitze der Menschen erfasst werden, haben zwölf der insgesamt 17 kreisangehörigen Kommunen ein Bevölkerungswachstum erlebt, darunter vier der fünf Städte. „Die Städte haben eine magnetische Wirkung“, so Bigelmayr. Damit bestätige sich in der Region der bundesweite Trend, wobei die „Landflucht“ im Landkreis eher bescheidene Ausmaße hat.

Besonders zugelegt hat Neu-Ulm: Dort stieg die Zahl der Einwohner binnen zwölf Monaten um mehr als 400 – eine Zahl, die Wasser auf die Mühlen der Nuxit-Befürworter sein dürfte. Die derzeitige Große Kreisstadt stellt bei der Staatsregierung einen Antrag auf Kreisfreiheit; das hat der Stadtrat im März mit deutlicher Mehrheit entschieden (wir berichteten) . Mit dem Ausstieg Neu-Ulms würde der Landkreis ziemlich genau ein Drittel seiner Bürger verlieren.

Weitere Gewinner in der Statistik sind Vöhringen mit 89 und Nersingen mit 87 Einwohnern mehr als am Stichtag des Vorjahres. Entgegen dem Trend läuft die Entwicklung in manchen Kommunen nicht ganz so positiv. Besonders viele Einwohner eingebüßt hat die Stadt Senden mit 37. Aber auch Altenstadt, Buch und Oberroth sind zahlenmäßig geschrumpft. Roggenburg hingegen ist ein kleines Kunststück gelungen: Die Klostergemeinde wies am 30. Juni 2017 exakt genauso viele Einwohner auf wie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Über die Ursachen der Einwohnerentwicklung in den Kreisen und Kommunen verrät die Statistik nichts. (az/mgo)

Die Einwohnerzahl von Neu-Ulm ist gestiegen – und die Wohnungen in der Stadt, hier in der Nähe des Bahnhofs, sind begehrt. Foto: Alexander Kaya


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