Die SWU könnte mit Ihren Partnern ein neues Gaskraftwerk bauen... wenn...

17. Januar 2019

Lesen SIE bitte die SWP..

Bauerlaubnis für Kraftwerk bei Leipheim

Energie Genehmigung für SWU ist erteilt. Doch noch ist offen, welcher der drei Wettbewerber den Zuschlag erhält.


Leipheim. Die Anzeige belegte fast eine ganze Seite – ein großer Aufschlag, dabei ist dieser vielleicht nur für den Papierkorb produziert worden. Inseriert hat die Regierung von Schwaben, sie teilt darin mit, dass sie den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU) die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für ein Gaskraftwerk bei Leipheim erteilt. Diese Anlage indes wird womöglich nie gebaut.


Denn die SWU – konkret die eigens gegründete Tochter Gaskraftwerk Leipheim GmbH – bewerben sich mit ihrem Projekt für die Ausschreibung so genannter „besonderer netztechnischer Betriebsmittel“. Diese Kraftwerke sollen dann anlaufen, wenn das Stromnetz nach dem vollständigen Atomausstieg in die Knie geht und ein Blackout droht. Ab dem Winter 2022 könnte das passieren, meint die Bundesnetzagentur und hat für ganz Süddeutschland einen Strombedarf von 1200 Megawatt festgestellt.


Weiterhin drei Mitbewerber


Die SWU-Anlage ist ausgelegt und jetzt von der Regierung genehmigt worden mit einer Leistung von rund 680 Megawatt. Es gibt aber zwei konkurrierende Projekte: Die Schweizer Firma PQ Energy will im Gemeindegebiet von Gundelfingen eine ebenfalls gasbetriebene Netzstabilitätsanlage mit einer Leistung von bis zu 1200 Megawatt erstellen. Der RWE-Konzern plant auf einer Fläche östlich des Atomkraftwerkes Gundremmingen eine Anlage zur Netzstabilisierung mit einer Leistung von bis zu 1800 Megawatt.


Welcher Anbieter zum Zuge kommt, soll im April entschieden werden. Herr des Verfahrens sind die drei Netzbetreiber Amprion, Tennet und Transnet-BW. Von dort gibt es im laufenden Verfahren keine Auskunft.


Seitens der SWU teilt Sprecher Bernd Jünke mit: „Die Anlage könnte gebaut werden.“ Fragen zum Projekt könne man derzeit nicht beantworten, ergänzt Jünkes Kollege Sebastian Koch, der für die Kraftwerke im Unternehmen zuständig ist.⇥Niko Dirner

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